GemüseAckerdemie_Vision
© startsocial, Gordon Welters
Vision & Geschichte

Für eine Generation, die weiss, was sie isst.

Wir wollen das Bewusstsein für die Bedeutung von Natur und die Wertschätzung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft stärken. Wir wollen mehr Wissen über Naturzusammenhänge, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft verbreiten sowie eine gesunde Ernährungsweise und nachhaltigen Konsum fördern.

Unsere Motivation

  • Kinder haben immer weniger Kontakt und Bezug zur Natur, sowohl zu Hause als auch in Kindergärten und Schulen.
  • Nur wenige Kinder wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen oder haben schon einmal selbst Gemüse angebaut.
  • In der Schweiz werden über 30 Prozent der Lebensmittel weggeworfen.
  • Der Anteil der Kinder, die an Übergewicht leiden, liegt in der Mittelstufe bei 16, in der Oberstufe sogar bei 21 Prozent.

Unsere Vision

Unsere Vision ist eine nachhaltig konsumierende Gesellschaft, deren Handeln auf einem ganzheitlichen Verständnis für Umwelt und Lebensmittelproduktion beruht.

Unsere Mission

Wir entwickeln und vermitteln naturnahe Erfahrungswelten zur Verbindung von Wissen, Erleben und Handeln mit dem Fokus auf Ernährung und Konsumverhalten.

Unsere Arbeitsweise

  • Zielorientierung: Wir wollen viel bewirken. Daher setzen wir uns hohe Ziele, deren Umsetzung wir kontinuierlich evaluieren.
  • Effizienz: Bei uns werden weder Gemüse noch Ressourcen verschwendet. Die vorhandenen Mittel werden effizient und wirkungsvoll eingesetzt.
  • Leidenschaft: Wir sind begeisterte Changemaker, glauben an unsere Vision und geben dafür jeden Tag unser Herzblut.
  • Transparenz: Wir wollen uns nicht verstecken, sondern zeigen was wir wirklich bewirken – nachzulesen in unserem jährlich erscheinenden Wirkungsbericht.

Unsere Geschichte

Die Idee zur Entwicklung eines ackerdemischen Bildungsprogramms kam dem studierten Landwirt Christoph Schmitz bereits während seiner Dissertation am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.

Nach deren Fertigstellung und Beginn seiner Elternzeit beschäftigte er sich eingehender mit der Idee: Viele Schulklassen besuchten seinen elterlichen Hof für einen Tagesausflug. Aber können Kinder an einem einzigen Tag tatsächlich nachhaltig lernen, wie natürliche Prozesse und Landwirtschaft funktionieren? Als Antwort schrieb Christoph 2012 die wissenschaftliche Arbeit „Entfremdung der Gesellschaft von Nahrungsmitteln“ und entwarf darin seine Idee eines neuartigen Bildungsprogramms.

Anschliessend testete Christoph gemeinsam mit seiner Schwester Ulrike und ihrer Schulklasse die GemüseAckerdemie in einem Pilotprojekt und liess den Versuch wissenschaftlich begleiten. Die Begeisterung der Kinder auf dem Acker und der nachgewiesene Lernerfolg waren überzeugend, so dass Christoph 2014 in Deutschland das gemeinnützige Sozialunternehmen Ackerdemia e.V. gründete und aufbaute.

2017 hat ein Dreierteam um Christoph's Studienfreund, Gregor Martius, die Idee für die Schweiz aufgenommen und einen gemeinnützigen Verein zur Umsetzung des Bildungsprogramms in der Schweiz gegründet. Seither wird die GemüseAckerdemie erfolgreich an einer wachsenden Anzahl von Schulen und Kindergärten in Deutschland, der Schweiz und mittlerweile auch Österreich umgesetzt.